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KOMMUNIKATION

Die betriebliche Kommunikation hat eine grundlegende Bedeutung für die Leistungsfähigkeit jeder Organisation, denn so werden Informationen ausgetauscht. Sie ist Grundlage für sozialen Kontakt, soziale Anerkennung, die Herausbildung von Team- und Führungsfähigkeit und die persönliche Entwicklung.
 
Offener Meinungsaustausch und Diskussionen in guter Atmosphäre sind für den Betrieb unersetzlich. Erfolgreiche Teamarbeit baut auf persönliche Kommunikation.
 
Bei dem Austausch von Mitteilungen zwischen Individuen werden Informationen, Emotionen, Bedürfnisse, Interessen, Wertungen und Vorurteile hervorgebracht, transportiert oder verändert. Kommunikation ist der wichtigste Faktor des sozialen Miteinanders und der Lebensnerv jedes Unternehmens.
 
Kommunikationswissenschaftler, wie Watzlawik, sagen: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Jedes Verhalten ist eine Mitteilung.
 
Häufig wird die Qualität der Kommunikation durch folgende Störungen beeinträchtigt:
  • Betriebsblindheit verengt den Blick, weil Aufgabenwechsel und abteilungsübergreifende Kooperationen fehlen
  • das eigene Selbstbild verzerrt die Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung
  • unter Gleichgesinnten werden Meinungsunterschiede aus Harmoniegründen nicht ausdiskutiert
  • die eigene Meinung wird nur bei Gleichgesinnten geprüft
  • Spezialisten verstehen sich nicht mehr, weil die Unterschiede in den Denkkonzepten zu groß sind
  • Informationen werden zurückgehalten oder verfälscht um Machtvorsprünge zu erreichen
  • Konkurrenzen und Rivalitäten zwischen Abteilungen schüren Ängste, die einen offenen Meinungsaustausch verhindern
  • in Gruppen sorgt der "Korpsgeist" dafür, dass abweichende Meinungen nicht entstehen
 
Als Ursache von Motivations- und Leistungsproblemen werden häufig Kommunikationsstörungen identifiziert und das Training von Kommunikationsverhalten vorgeschlagen.
 
Wenn die zwischenmenschliche Kommunikation erfolgreich verbessert werden soll, muss beim Verhalten des Einzelnen, bei den Umgangsformen in der Gruppe und bei den Beziehungen, Stil und Regeln der Organisation angesetzt werden. Ursachen für "Störungen" liegen niemals allein beim Einzelnen. Betriebsspezifische Formen der Kooperation, Führung, Qualifikation oder Hierarchie bestimmen das persönliche Verhalten mit und ausschlaggebend sind auch ein gutes Betriebsklima sowie ein großer Übereinstimmungsgrad (Corporate Identity) mit den Organisationszielen.
 
Stress wird besser verarbeitet, wenn das Betriebsklima stimmt. Dann ist soziale Unterstützung möglich. Herrschen dagegen Rivalität und Ängste vor, führt das zu inneren Spannungen. Gravierende Kommunikations-störungen stellen eine Form von psychischen Belastungen dar und bringen ein erhöhtes Krankheitsrisiko mit sich.
 
Kommunikationstrainings stärken die kommunikativen und sozialen Kompetenzen des Einzelnen und von Organisationen. Damit sind eine Reihe von Fähigkeiten gemeint, die die Bewältigung sozialer Situationen verbessern helfen. Sensibilität für alle Aspekte der Kommunikation bei sich selbst und anderen gehört dazu.
 
 
Themen unserer Kommunikations-
Trainings:
 
  • Zwischenmenschliche Beziehungen (Empathie)
  • Verbale und non verbale Kommunikation
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)
  • Mediation

 


Datei Downloads:

TNS-ILRES Presentation